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Unser pädagogisches Konzept:


Unser christliches Profil:

Unsere Einrichtung hat eine lange christliche Tradition, die bis zu den kath. Ordensschwestern zurück reicht.

Auch heute noch sind die Werte des christlichen Glaubens Grundlage unserer Arbeit.

Wir pflegen das christliche Brauchtum, u.a. mit Festen und Feiern und Gottesdiensten im Jahreskreis, sowie Gebeten und Liedern.

Religiöse Erziehung bedeutet für uns Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Meinungen, Überzeugungen und Religionen.

Die religiöse Erziehung beinhaltet ebenso die Verantwortung für die Schöpfung Gottes.


Unser pädagogischer Ansatz:

Wir arbeiten in unserer Einrichtung "situationsorientiert".

Das heißt, wir orientieren uns an den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes, sowie der gesamten Gruppe.

Wir beobachten die Kinder intensiv während der Zeit, die sie bei uns verbringen und stimmen unsere pädagogische Planung auf die Ergebnisse dieser Beobachtungen ab.

Stärken und Vorlieben der Kinder werden durch Angebote und Aktivitäten gefördert. In Bereichen, in denen noch Entwicklungsbedarf besteht, geben wir Hilfestellung und positive Verstärkung (Lob und Ermunterung).

Unser Ziel ist es, die Kinder auf ihrem Weg zu selbstständigen selbstbewußten Menschen zu begleiten, die ihren Platz im Leben finden.

Die Kinder üben tagtäglich, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Dazu bietet unsere teiloffene Arbeit und unsere Altersspanne von 2-6 Jahren Gelegenheit.


Partizipation:

Kindermitbestimmung ist ein wichtiger Baustein in unserer Kindergartenarbeit. Die Kinder werden an allen, sie betreffenden Entscheidungen beteiligt, gemäß ihrem Entwicklungsstand.

Wir erarbeiten z.B. mit den KIndern in der Gruppe die geplanten Aktivitäten oder stimmen demokratisch ab, wie eine kleinere Geldspende vewendet werden kann...


Kreativitätserziehung:

Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, durch phantasieanregende Materialien und Raumgestaltung seine kreativen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. Wichtig ist die  Motivation: Nur was Spaß macht, wird verinnerlicht.


Feinmotorik:

Für die Feinmotorik ist es wichtig, dass wir nicht nur angeleitete Bastelangebote zur Verfügung stellen, sondern dass die Kinder jederzeit, wenn möglich, Papier, Schere, Knete, Wolle, Kleber... und Wasserfarben zur Verfügung haben, um ihre Phantasie anzuregen.

Kinder möchten und müssen ihre Umwelt "begreifen", sie möchten und müssen sie wahrnehmen, spüren, fassen und gestalten können, mit ihren Fingern, ihren Händen erfahren.

Wir knüllen, reißen, tasten, kneten, puzzeln, schneiden, kleben, malen, hämmern und sägen an der Werkbank, weben, sticken, stecken Bausteine aufeinander...uvm. oder machen Fingerspiele, um genau diese Fähigkeiten zu fördern.


Umwelterziehung:

In unserer hoch technisierten Welt mit Fernsehen, Telefon und Computern etc. fehlt nicht nur uns Erwachsenen, sondern auch schon den Kindern die Beziehung zur Natur.

Diese Beziehung ist aber unerlässlich, um den Aufbau der Welt, der Schöpfung mit allen Sinnen zu verstehen.

Den Kreislauf der Natur erleben die Kinder besonders beim Säen, Wachsen, Gießen und Ernten.

Alle Lebewesen hängen voneinander ab, sind aufeinander angewiesen.

Die Kinder sollen lernen, Achtung vor der Schöpfung zu entwickeln.Wir besitzen im Garten ein Beet und ein Kräuterrad, das gemeinsam gepflegt wird.

Durch die ländliche Umgebung mit Wald und Feldern, Bächen  in unmittelbarer Nähe bieten sich Möglichkeiten, unsere Ziele zu verwirklichen.

Wir gehen oft nach draußen, wobei wir auch unseren Naturspielplatz mit Balancierstämmen  und Kletterbaum nutzen.


Naturtage:

Wir führen regelmäßig Spaziergänge in die Natur durch, außer wenn es durch andere Aktionen nicht möglich ist.

Unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ gehen wir los. Die Richtung entscheiden wir mit den Kindern gemeinsam. Wir haben die Möglichkeit, zum Grillplatz oder Richtung Bach zu gehen. Oft kommen wir gar nicht so weit, da die Aufmerksamkeit der Kinder von den Eindrücken unterwegs angezogen wird: Da ist z.B. das Spinnennetz zwischen den Grashalmen, das unter der Lupe betrachtet wird oder der Grashüpfer, der sich plötzlich auf dem Kopf niederlässt. Heruntergefallene Äpfel müssen probiert werden und geheimnisvolle

Verstecke zwischen Büschen und Bäumen werden entdeckt ….und vieles vieles mehr…


Sozialerziehung:

Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich zu gemeinschaftsfähigen Menschen zu entwickeln, die ihren Platz im Leben finden können, ihre Gefühle zeigen und ihre Bedürfnisse ausleben, ohne andere Menschen in deren Bedürfnissen einzuschränk

Konfliktlösung ohne Gewalt und gegenseitige Hilfe stehen im Vordergrund.

Unser positives Beispiel und Vorbild ist genauso wichtig wie intensive Gespräche und Rollenspiele.

Da wir im laufenden Jahr einige Neuzugänge haben, ist es unser Ziel, sie in die Gruppen zu integrieren, die erste Loslösung vom Elternhaus durch unsere intensive Zuwendung zu ermöglichen.

Es werden Regeln vermittelt, die für unsere Gemeinschaft wichtig sind, z. B.: Wer gegessen hat, spült den Teller für das nächste Kind. Die älteren Kinder übernehmen „Patenschaften, helfen den „Neuen“ z. B. beim Aufräumen, Anziehen..... und lernen so, Verantwortung zu übernehmen.

Gemeinschaft erleben die Kinder besonders beim wöchentlichen gemeinsamen Frühstück, sie helfen beim Geschirr und Besteck austeilen... Möglichkeiten, im Mittelpunkt zu stehen, stärken das Selbstwertgefühl. (Geburtstagsfeiern, Festauftritte...) Mit Niederlagen umzugehen und auf etwas verzichten, wie z.B. beim Teilen, sowie Lob, stärkt die Resilienz (Widerstandsfähigkeit, um mit den Problemen des Lebens angemessen umgehen zu können)

Die Kinder lernen auch, Verantwortung für Schwächere, Bedürftige entwickeln: Wir stehen in Kontakt zu einem rumänischen Kindergarten. Die Kinder spenden dann Spielsachen an St. Martin, die Kindern, denen es schlechter geht, zugute kommen.



Musikalische Förderung:
 
Wenn Kinder beginnen, ihre Umgebung aktiv zu entdecken, erforschen sie diese mit allen Sinnen.

In dieser Zeit üben einfache Musikinstrumente eine besondere Anziehungskraft auf Kinder aus: Sie bieten eine Möglichkeit, selbst etwas zu erschaffen, indem sie Töne und Klänge produzieren. Dabei können sie ihre angeborene Experimentierfreudigkeit kreativ ausleben.

Denn es ist Tatsache, dass eine frühe musikalische Förderung, wie wir sie auch beim täglichen Singen praktizieren, sich positiv auf die gesamte körperliche und geistige Entwicklung auswirkt, sogar auf die Intelligenz.

Gemeinsames Musizieren bringt Freude und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Für die musikalisch/rhythmische Förderung gibt es Angebote, wie Lieder und Kreisspiele, Orff-Instrumente, Klanggeschichten...

Am Dienstagnachmittag bietet Frau Natalie Kohlrieser(Musiklehrerin) einen  zusätzlichen Kurs "Musikalische Früherziehung"  an.


Kommunikationserziehung:

Unser Ziel ist es, die Sprachfähigkeit zu fördern. Wir lesen Bilderbücher und Geschichten vor, lernen Gedichte, Reime, Fingerspiele, führen Gespräche,vermitteln neue Worte und helfen somit, den Sprachschatz zu erweitern.

Bei Sprachstörungen, die wir nicht beheben können, verweisen wir die Eltern an entsprechende Einrichtungen.

Die Kinder haben auch die Möglichkeit, die englische Sprache zu erlernen, von Frau Störmer, die aus Schottland stammt.

Durch ausgedehntes Freispiel, Rollenspiele, offene Gruppen bieten sich den Kindern Möglichkeiten, Kommunikation zu üben, z. B. in der Puppenecke, Kleider zum Verkleiden sind wichtig.

Auch in diesem Jahr führen wir mit den Vorschülern das „Buchstabenland“ zur Stärkung des phonologischen Bewusstseins durch. Durch Reimen, Silbentrennen und Buchstabenspiele wird das Lesen- und Schreibenlernen in der Schule später erleichtert.


Religiöse Erziehung:

Wir wollen den Kindern vermitteln, dass Gott die Natur und auch uns selbst erschaffen hat. Er ist unser Freund und immer für uns da. Jesus ist für uns gestorben, damit wir wissen, dass wir auferstehen werden. Zu den religiösen Inhalten, die wir vermitteln wollen, gehört auch der gewaltfreie Umgang miteinander (Liebt einander..)

Wir beten mit den Kindern, singen religiöse Lieder und planen Gottesdienste mit dem Pfarrer und dem Pastoralassistenten (Abschlussgottesdienst für die Vorschüler).



Gesundheitserziehung:

Wissensvermittlung: In gesundem Essen und Trinken sind Inhaltsstoffe (Vitamine),die der Körper zum Leben braucht, mit denen man Krankheiten vorbeugen kann.
Es werden regelmäßige Kochtage durchgeführt.
Ebenso wichtig für die Gesundheit ist die richtige Hygiene, Händewaschen, (z.B. nach dem Toilettenbesuch), derAufenthalt in der frischen Luft zur Steigerung der Abwehrkräfte.

Bewegungserziehung:

Ziel der Bewegungserziehung ist es, den Kindern die Freude an der Bewegung zu vermitteln. Sie sammeln komplexe Erfahrungen für den Körper, die Sinne, Muskeln und deren Koordination. Solche Erfahrungen wirken intensiv auf das emotionale und soziale Bewusstsein. Sie fördern die Lust am gemeinsamen Spielen, Forschen und Gestalten.

Eine gesunde Grobmotorik ist wichtig für eine gut entwickelte Wahrnehmung, für Ausdauer, Intelligenz und Förderung der Feinmotorik, sowie alle Entwicklungsstufen des Kindes.

Zusätzlich zum wöchentlichen Turnen findet am Montagnachmittag noch eine Bewegungseinheit statt.

Wir wechseln in den Turnstunden zwischen angeleiteter Bewegung (Z.B. mit Reifen, Bällen, Bank…) und der so genannten „Bewegungsbaustelle“, bei der die Kinder alle Materialien so nutzen dürfen, wie sie möchten und es ihren Fähigkeiten entspricht.


Kognitive (Geistige) und mathematische Kompetenz:

 
Für die Ausbildung der logischen Denkfähigkeit sind Informationen aus der Umwelt, die das Kind hört, sieht und erlebt, Voraussetzung. Wir passen die Denkaufgaben, die wir dem Kind stellen, dem jeweiligen Entwicklungsstand an.

Die kognitiven Kompetenzen kommen in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen zum Tragen, zum Beispiel bei der Entwicklung der mathematischen Kompetenz.

Die Welt, in der die Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik! Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken: Z.B. Verkehrsschilder, ihr eigenes Alter, Anzahl der Kinder in der Gruppe, Formen im Raum (Fenster, Tür, Spiegel, Bausteine…)

Mit diesen Entwicklungsbereichen eng verknüpft ist die Einsicht in geometrische Sachverhalte und Beziehungen, z.B. Zuordnen aller Dreiecke, Kreise… u.s.w.

Solche mathematischen Situationen kommen im täglichen Freispiel vor, z.B. bei Würfelspielen, Waage im Kaufladen, beim Abmessen eines Glases, dem Schmelzen von Schnee in einem vollen Becher (das Wasservolumen ist nach dem Schmelzen geinger)...

Auch in der Bewegungserziehung werden mathematische Bereiche, meist unbewusst gefördert. Wussten Sie z.B, dass ein Kind, wenn es rückwärts geht, damit gleichzeitig das Subtrahieren übt?

 
Medienerziehung:

  Gemäß dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) übermitteln wir den Kindern auch Kenntnisse über den sinnvollen  Umgang mit Medien, sei es, dass wir Musik-CDs hören oder auch mal einen Videofilm ansehen, wenn er zum Thema passt. Zudem haben wir einen Computer in der Einrichtung, den die Kinder auch mal (unter Aufsicht) nutzen dürfen.

Nur wer mit Medien Bekanntschaft macht, lernt, mit ihnen sinnvoll umzugehen!

 
Aktivitäten der Vorschüler:

 
Da wir in den letzten Jahren festgestellt haben, dass die so genannten „Vorschüler“ besondere Aktivitäten benötigen, bieten wir auch in diesem Jahr Workshops und Kurse an.

Unterschiedliche Angebote sollen die Kinder fördern, ihnen zur Schulfähigkeit verhelfen, z.B.

St. Martin und Nikolaus: Die Vorschüler üben Rollenspiele ein

Weben, Sticken…

Buchstaben- und Zahlenland

Besuch einer Mineralwasserfabrik.

Theaterbesuch

Polizeibesuch: Verkehrserziehung (Gefahren im Straßen-Verkehr erkennen).

Besuch von und bei der Feuerwehr

Besuch auf einem Bauernhof

Besuch der 1. Klasse in den Grundschulen.

Abschlussgottesdienst

Ausflug und Übernachtung

 
Das Gemeinschaftsgefühl unter den Vorschülern ist uns sehr wichtig. Deshalb bieten wir alle Workshops gruppenübergreifend an, jede Kleingruppe sucht sich einen Namen.

 Auch für diese Kinder werden differenzierte Beobachtungsbögen angelegt, es finden Elterngespräche statt.

Durch ausgedehntes Freispiel, Rollenspiele, offene Gruppen bieten sich den Kindern viele Möglichkeiten, Kommunikation zu üben, z.B. in der Puppenecke, Kleider zum Verkleiden sind wichtig.


Nahrungszubereitung:

In Zeiten von Fastfood und Fertiggerichten ist uns hier besonders wichtig, dass die Kinder gesunde Nahrung selbst zubereiten und das mit allen Sinnen.

Das Konzentrationsvermögen und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit soll damit unterstützt werden.

So finden nachmittags Kochworkshops statt, in denen die Kinder an der gesamten Essensherstellung beteiligt werden. Sie üben u.a. den vorsichtigen Umgang mit scharfen Messern, heißen Töpfen...

Sie üben zudem spielerisch eine ästhetische Esskultur.


Elternarbeit:

  Wir legen Wert auf ein gutes Verhältnis zu den Eltern und möchten dieses folgendermaßen vertiefen:

· Regelmäßige Elternbriefe

· Informationen im Gruppentagebuch, sowie Photos, Pinnwand…

· Elternabende zu verschiedenen Themen (Vorschulerziehung, Freispiel, Bastelabende)

·  Elterngespräche (Die Anfrage kann von beiden Seiten ausgehen) Wir führen dazu Beobachtungsbögen.

· Hospitation: Offenlegen unserer Arbeit durch die Möglichkeit für Eltern und Großeltern, einen Vor- oder Nachmittag im Kindergarten zu verbringen.

· Wir laden alle Eltern ein, selbst aktiv mitzuarbeiten, z. B. Workshops mit den Kindern zu veranstalten.

· Teilnahme des Elternbeirates an einigen Teamsitzungen (Mitplanung).

· Elternumfragen, Bedarfsermittlungen…


Wichtiges über unseren Kindergarten:


Schulkindbetreuung und "Miniclub":

 
Seit einigen Jahren  betreuen wir zusätzlich nachmittags Schulkinder der 1. und 2.Klasse; in den Schulferien, in denen wir offen haben, auch ganztags. Die Kinder werden mit dem Schulbus in den KiGa gebracht, können hier essen und haben die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben zu machen, bevor sie von ihren Eltern abgeholt werden.

Für unsere Jüngsten (2-Jährigen) gibt es spezielle, altersgerechte Angebote, sowie Treffen in ihrer Altersgruppe.


Unsere Öffnungszeiten:
 

Wir haben von Montag bis Donnerstag durchgehend zwischen 7.15 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet, freitags bis 14.00 Uhr.

 
Die Kinder haben die Möglichkeit, zwischen 12.30 Uhr und 13.00 Uhr ein warmes, gesundes Mittagessen zu sich zu nehmen, das wir von der Fa. „Hofmann-Menue“ geliefert bekommen (Ohne künstl. Zusatzstoffe und Geschmacksverst.)

Die Eltern können die Tage, an denen ihr Kind isst, tageweise buchen, jeweils 1/4 jährlich ist eine Änderung möglich.


 

  Dieses pädagog. Konzept wurde erarbeitet von Ihrem Kindergartenteam:

 

Marion Heßberger

(KiGa-Leitung und Leitung der Hexengruppe)

 

Ingrid Väth

(Stellvertr. Leitung und Leitung der Waldgeistergruppe)

 

Birgit Adam

(Kinderpflegerin der Hexengruppe)

 

Angelika Signo

(Kinderpflegerin der Waldgeistergruppe)

 

 


Katholischer Kindergarten St. Wendelinus, Würzburgerstraße 20,

63856 Bessenbach, Telefon und Fax: 06095/242

Internet: www.wendelinus-kindergarten.de

Email: st.wendelinus@t-online.de


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